Berlin-Lichtenberg: Wagen einer Sicherheitsfirma von Linksextremisten angezündet

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In Lichtenberg brannte in der Nacht zu Mittwoch ein Auto eines Sicherheitskonzerns, der auch Gefängnistechnik baut.

Immer wieder werden in Berlin Autos durch Linksextremisten in Brand gesteckt: Erneut ist ein Firmenwagen eines französischen Sicherheitskonzerns in Berlin in Brand gesetzt worden. Ein weiteres Auto wurde beschädigt. Nach Polizeiangaben gehörte der Wagen zur Berliner Niederlassung der Firma Fleischhauer, die kürzlich vom französischen Konzern “Spie” übernommen worden ist. Dieser steht im Fokus der gewaltbereiten linksextremistischen Szene, weil er Sicherheitstechnik unter anderem für Gefängnisse baut.

Passanten alarmierten kurz vor 2 Uhr die Feuerwehr in die Scheffelstraße, der Mercedes-Kastenwagen brannte völlig aus. Der für politische Delikte zuständige Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Im vergangenen Oktober hatten Unbekannte einen Wagen von Spie angezündet und sich anschließend auf linksunten.indymedia für die Tat gerühmt. Darin heißt es: “Aus Solidarität mit allen Personen, die im Gefängnis oder auf der Straße kämpfen haben wir heute Nacht ein Auto der Knastbaufirma Spie abgefackelt.” Zu dem Anschlag hatte sich eine “Aktionsgruppe Rémi Fraisse” bekannt, die auch für den Anschlag auf ein französisches Diplomatenauto in Schöneberg die Verantwortung übernahm. Zu dem jüngsten Anschlag wurde bislang keine Selbstbezichtigung veröffentlicht.

Für die Polizei ist es leider immer schwierig, solche Straftaten zurückzuverfolgen, weil keine Beweise am Tatort zurückbleiben und die Täter ihre Bekennerschreiben vollkommen anonym veröffentlichen.

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